Splitsysteme werden eingesetzt, wenn eine Signalquelle auf mehrere Mischpulteingänge aufgeteilt werden soll.
Typische Fälle sind die Aufteilung eines Mikrofonsignals zum einen für ein Saalmischpult, zum zweiten für das Monitormischpult und zum dritten für einen externen Abgriff: Rundfunk- oder Recordingmischpult. Je nach Anzahl der gesplitteten Wege spricht man von einem 1 in 2, oder wie im obigen Fall von einem 1 in 3 Split.
Die verschiedenen Signalwege werden so angeordnet, daß ein Weg direkt mit einem Mischpult verbunden wird. In der Regel betrifft dies das Saalmischpult (FOH). Von hier aus können dann auch nach wie vor die Signalquellen, die eine Phantomspeisung benötigen, versorgt werden. Die weiteren Signalwege werden dann über die Splittransformatoren galvanisch isoliert und erdfrei symmetrisch getrennt betrieben.
Diese Methode der Entkopplung mit Splitübertragern bietet die beste Gewähr zur Vermeidung von Brummschleifen und von Gefahren durch Stromschlag.
Das technische und viel mehr noch das musikalische Ergebnis hängt direkt von den Qualitäten der verwendeten Splittransformatoren ab.
Durch den Einsatz modernster Materialien und optimierter Verarbeitungstechnik erröffnet sich eine neue Qualitätsklasse in der Bühnentechnik. Es sind mit passiven Übertragern klangliche Ergebnisse erzielbar, wie sie bisher dem Studiobetrieb vorbehalten waren oder durch weit kritischere Aktivlösungen erzeugt werden mußten.
Komplexe Klänge werden detailreicher und differrenzierter wiedergegeben. Instrumente erscheinen deutlicher konturiert und impulsgetreuer, stereometrische Darstellungen gewinnen an Transparenz und Tiefe.